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Ganz neue Wege beschritten die Schüler und
Schülerinnen der 8. Klassen der Matthias-Claudius-Schule bei der
Berufswahlvorbereitung.
Von Montag, den 27.10. bis
Freitag, den 31.10.2008 begaben sich zwei Gruppen für jeweils drei Tage
in ein vom Kolping-Bildungswerk betreutes Berufs- wahlcamp (BWC) in Bad
Driburg.
Die im ehemaligen Clemensheim durchgeführte
Maßnahme wurde durch eine großzügige Förderung der Organisation „Partner
für Schule in NRW“ ermöglicht. Sie finanziert das abwechslungsreiche, an
die Berufswelt angepasste Training. Somit musste sich kein Schüler an
den Kosten beteiligen.
Unterstützt wird das allgemeinbildende, berufswahlvorbereitende Training
durch die Regionaldirektion in NRW der Bundesagentur für Arbeit und
durch das Kultusministerium.
Schon früh hat sich die MCS um diese Förderung
beworben, weil es den Schülern schwer fällt, sich gegen die immer
stärker werdende Konkurrenz erfolgreich zu behaupten. Mit dieser
Maßnahme sollen bereits bestehende Förderkonzepte erweitert werden, um
eine vertiefte Berufsorientierung zu ermöglichen.
Die Initiative ist in schulische Themenschwerpunkte
eingebettet und für Jungen und Mädchen besonders interessant, weil die
gezielte Förderung die Eltern nicht belastet.
Auch muss der soziale und kommunikative Aspekt des
Zusammenlebens und –arbeitens hervor gehoben werden. Manche SuS erfahren
deutlich, wie gut es laufen kann, wenn sich alle an bestimmte Regeln
halten und den anderen respektieren. Deshalb werden in dieser Woche auch
ganz gezielte Verhaltensweisen trainiert, die den Einstieg in die
Berufswelt erleichtern.
Schlüsselqualifikationen wie z.B. Pünktlichkeit,
Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit stehen im Vordergrund.
Ein
weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erlebnispädagogik, die den Schülern
vermittelt, was es heißt, Verantwortung für andere zu übernehmen.
Gleichzeitig wird dadurch auch das Selbstbewusstsein gestärkt.
Die Schüler und Lehrer der Klassen 8a,b,c sind
insgesamt mit den gesammelten Erfahrungen zufrieden und voller neuer
Ideen in die Schule zurückgekehrt.
Etwas müde, die Nächte waren leider etwas kurz,
sind sich alle einig:
“ Das würden wir jederzeit wieder machen!“
Fünf wichtige Fragen stehen weiterhin für alle im Raum:
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Wie finde ich meinen Beruf?
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Wo liegen meine Stärken?
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Welche Berufe werden in meiner Region angeboten?
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Welche Anforderungen werden gestellt?
-
Wie bewerbe ich mich?
Ein Anfang zur Beantwortung dieser Fragen wurde
gemacht. Aber es gibt noch viel zu tun. Packen wir es an! Das meinen
zumindest die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer Frau Krampe, Herr
Heisler, Herr Uhlen und Frau Stuckstette.
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