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Die Abschlussfahrt der 10. Klassen führte in diesem Jahr nach Kroatien auf
die Insel RAB.
Nach 22 Stunden Busfahrt über München, Salzburg, Lubljana, Triest,
Rijeka hatten wir unser Ziel vor Augen: die Insel Rab konnten wir von der
hochgelegenen, kurvenreichen Küstenstraße endlich rechts im Meer sehen. Nun
mussten wir nur noch die Fähre erreichen....
Nach einer weiteren Stunde Überfahrt und Inselumrundung bogen wir endlich in
die Campingplatzanlage Suha Punta ein.
Nach der Zimmerverteilung gab es lange Gesichter, denn die
Doppelzimmer-Bungalows waren doch sehr einfach und bescheiden, und hier und
da krabbelte eine Spinne durchs Zimmer: immerhin ist das
Bungalowgelände bewaldet und naturbelassen!

Aber mit vollem Magen stieg die guten Laune nach dem Abendessen doch wieder
an und wir gingen zuerst zum Meer. Allerdings gibt es hier keinen
Sandstrand, sondern nur steile wildromantische Steinufer, von wo man auf das
tiefblaue Meer schauen kann. Für einen Sprung ins Meer war es an unserem
Ankunftsabend aber schon zu spät.
Unser 1. Tag führte uns in die Stadt Rab, wo wir Geld umtauschen und
uns mit dem Nötigsten aus dem Supermarkt eindecken konnten. Auch die
Souvenirläden freuten sich über unsere Kunas. Kuna heißt übrigens die
Währung in Kroatien.

Am Nachmittag waren wir endlich am Strand, na ja nicht
am Sandstrand, sondern in mitten großer Steine und Felsen, auf denen wir in
der Sonne braten konnten. Das Meer war super, kristallklar und ziemlich
tief.
Wir schwammen bis in die Mitte der Bucht, wo kleine Segelboote ankerten,
oder dümpelten einfach vor den Badestegen so herum. Man musste bloß
aufpassen, dass man den schwarzen Seeigeln nicht zu nahe kam.
Am Abend fuhren wir mit unserem Bus und Helmut und Jörg, den beiden
Spitzenbusfahrern wieder in die Stadt, um ein bisschen am Hafen oder in der
Altstadt zu bummeln.
Ab 22 Uhr gings dann in die Disco zum
Abrocken. Leider mussten wir schon um 0.30 Uhr mit dem Taxibus die 6 km
lange Heimfahrt antreten. Und um 1.00 Uhr war jeden Abend Zimmerkontrolle
durch die Lehrer. Aber danach ging meistens noch die Post ab... |
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Unseren 2. Tag verbrachten wir nach dem Frühstück und einer kleinen
Inseltour an einem breiten Sandstrand, dem sogenannten Paradiesstrand im
Norden der Insel. Hier konnten wir uns gemütlich braten lassen und endlich
nach langer Nacht ein Nickerchen machen. Oder aber schwimmen gehen. Am
Nachmittag ging es wieder zurück nach Suha Punta, unseren Bungalows.
Nach dem Abendessen war wieder dasselbe Programm mit Stadt und Disco
angesagt. ...bis 1.00 Uhr, danach wie gehabt.

Der 3. Tag brachte eine Superschiffsreise: vom Hafen aus fuhren wir 6
Stunden auf einem kleinen Fischerboot rund um die ganze Insel Rab.
Zwischendurch ankerten wir mal in einer Bucht, mal auf dem offenen Meer, um
in die Fluten zu springen. Nicht alle hatten die Traute dazu, manche
sprangen aber sogar vom oberen Sonnendeck hinein.

An diesem Tag haben sich
doch einige einen Sonnenbrand geholt. Außerdem haben uns die beiden
Skipper noch gezeigt, wie man mit dem Schleppnetz in 90 m Tiefe nach Fischen
angelt. Die Ausbeute war aber gering, bis auf 10 Fische waren nur Krebse und
Seesterne ins Netz gegangen. Die Möwen freuten sich...
Abends gings erst ein bisschen in die Disco und danach war zu Hause noch
Party angesagt.

Leider kam dann schon wieder der Abreisetag. Von 12.00 Uhr an
fuhren wir 20 Stunden heimwärts aus dem hochsommerlichen Kroatien in das 13°
kalte Rheda.
Ach ja - da waren ja noch zwei kleine Hundebabys... das ist eine andere Geschichte...
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