Matthias-Claudius-
Schule

 

   

 

Jahrgangsstufenfahrt Klassen 10 - Insel Rab/Kroatien  Juni 2004

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Die Abschlussfahrt der 10. Klassen führte in diesem Jahr nach Kroatien auf die Insel RAB.

Nach 22 Stunden Busfahrt über München, Salzburg, Lubljana, Triest, Rijeka hatten wir unser Ziel vor Augen: die Insel Rab konnten wir von der hochgelegenen, kurvenreichen Küstenstraße endlich rechts im Meer sehen. Nun mussten wir nur noch die Fähre erreichen....
Nach einer weiteren Stunde Überfahrt und Inselumrundung bogen wir endlich in die Campingplatzanlage Suha Punta ein.
Nach der Zimmerverteilung gab es lange Gesichter, denn die Doppelzimmer-Bungalows waren doch sehr einfach und bescheiden, und hier und da krabbelte eine Spinne durch’s Zimmer: immerhin ist das Bungalowgelände bewaldet und naturbelassen!

Aber mit vollem Magen stieg die guten Laune nach dem Abendessen doch wieder an und wir gingen zuerst zum Meer. Allerdings gibt es hier keinen Sandstrand, sondern nur steile wildromantische Steinufer, von wo man auf das tiefblaue Meer schauen kann. Für einen Sprung ins Meer war es an unserem Ankunftsabend aber schon zu spät.

Unser 1. Tag führte uns in die Stadt Rab, wo wir Geld umtauschen und uns mit dem Nötigsten aus dem Supermarkt eindecken konnten. Auch die Souvenirläden freuten sich über unsere Kunas. Kuna heißt übrigens die Währung in Kroatien.


Am Nachmittag waren wir endlich am Strand, na ja nicht am Sandstrand, sondern in mitten großer Steine und Felsen, auf denen wir in der Sonne braten konnten. Das Meer war super, kristallklar und ziemlich tief.
Wir schwammen bis in die Mitte der Bucht, wo kleine Segelboote ankerten, oder dümpelten einfach vor den Badestegen so herum. Man musste bloß aufpassen, dass man den schwarzen Seeigeln nicht zu nahe kam.
Am Abend fuhren wir mit unserem Bus und Helmut und Jörg, den beiden Spitzenbusfahrern wieder in die Stadt, um ein bisschen am Hafen oder in der Altstadt zu bummeln.
Ab 22 Uhr ging’s dann in die Disco zum Abrocken.
Leider mussten wir schon um 0.30 Uhr mit dem Taxibus die 6 km lange Heimfahrt antreten. Und um 1.00 Uhr war jeden Abend Zimmerkontrolle durch die Lehrer. Aber danach ging meistens noch die Post ab...

 

Unseren 2. Tag verbrachten wir nach dem Frühstück und einer kleinen Inseltour an einem breiten Sandstrand, dem sogenannten Paradiesstrand im Norden der Insel. Hier konnten wir uns gemütlich braten lassen und endlich nach langer Nacht ein Nickerchen machen. Oder aber schwimmen gehen. Am Nachmittag ging es wieder zurück nach Suha Punta, unseren Bungalows.
Nach dem Abendessen war wieder dasselbe Programm mit Stadt und Disco angesagt. ...bis 1.00 Uhr, danach wie gehabt.


Der 3. Tag brachte eine Superschiffsreise: vom Hafen aus fuhren wir 6 Stunden auf einem kleinen Fischerboot rund um die ganze Insel Rab. Zwischendurch ankerten wir mal in einer Bucht, mal auf dem offenen Meer, um in die Fluten zu springen. Nicht alle hatten die Traute dazu, manche sprangen aber sogar vom oberen Sonnendeck hinein.


An diesem Tag haben sich doch einige einen Sonnenbrand geholt. Außerdem haben uns die beiden Skipper noch gezeigt, wie man mit dem Schleppnetz in 90 m Tiefe nach Fischen angelt. Die Ausbeute war aber gering, bis auf 10 Fische waren nur Krebse und Seesterne ins Netz gegangen. Die Möwen freuten sich...
Abends ging’s erst ein bisschen in die Disco und danach war „zu Hause“ noch Party angesagt.
 


Leider kam dann schon wieder der Abreisetag. Von 12.00 Uhr an fuhren wir 20 Stunden heimwärts aus dem hochsommerlichen Kroatien in das 13° kalte Rheda.


Ach ja - da waren ja noch zwei kleine Hundebabys...  das ist eine andere Geschichte...

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