Matthias-Claudius-
Schule

 

   

 

Suche nach einem Ausbildungsplatz:
Hilfe durch "Übergangscoach"


Tobias Heimann ist so genannter Übergangscoach an der Matthias- Claudius-Schule.
Als Ansprechpartner in allen Fragen, die Ausbildung, Bewerbung und Arbeitsplatz- suche betreffen, betreut er vorrangig Schüler des 10. Schuljahres.


Zu seinem Aufgabengebiet gehört es auch, Schülern und Schülerinnen ab dem achten Schuljahr möglichst eine Lehrstelle zu vermitteln.
Die Stelle des "Übergangscoaches" wird von der Europäischen Union finanziert und arbeitet eng mit der städtischen "Fachstelle Übergang Schule/Beruf " zusammen.

Weitere Hintergrundinformationen findet man weiter unten im Zeitungsartikel der Glocke.
 

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Die Glocke, 3.12.2005

---------- Neue "Übergangscoaches"  --------------------------------------------------------------------------------
 
Doppelte Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz

Reda-Wiedenbrück (gl).
Neue Unterstützung bekommen die Hauptschulen in Rheda-Wiedenbrück. Christiane Lemke-Bruns und Tobias Heimann ergänzen als so genannte „Ubergangscoaches” die Beraterin Gotelinde Sedello von der städtischen Fachstelle Übergang Schule/Beruf.

„Mit der Verstärkung können wir uns noch intensiver um die Jugendlichen kümmern.”

Die beiden neuen Berater betreuen Zehntklässler und sind für sie Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ausbildung und Bewerbung.
Neben der rechtzeitigen Beratung für die Jugendlichen gehört auch die Ausbildungsplatzakquise zu den Aufgaben der neuen Stellen. Dieses Feld wurde von Sedello aufgebaut. Dort hat sie bisher schon erfolgreich daran gearbeitet, Jugendliche ab der achten Klasse in Lehrstellen zu vermitteln.

Neben der rechtzeitigen Beratung für die Jugendlichen gehört auch die Ausbildungsplatzakquise zu den Aufgaben der neuen Stellen.

Die Beraterin freut sich über die zusätzlichen Kräfte, die insbesondere Hauptschüler Ziel gerichtet beraten können. Sedello: „Mit der Verstärkung können wir uns noch intensiver um die Jugendlichen kümmern und höhere Vermittlungsquoten erzielen.” Zudem können die Coaches auch den Betrieben die Auswahl von Lehrlingen erleichtern.
Sozialdezernent Eberhard Greufe sieht die Verstärkung des Teams auch als Anerkennung für die gute bisherige Arbeit in Rheda-Wiedenbrück an.
 

 

 

 
Hier betreut die städtische Übergangsstelle Schule/Beruf bereits Jugendliche, knüpft Netzwerke mit Ausbildungsbetrieben und Beratungsstellen und kooperiert mit den Betreuungslehrern der Schulen.
Die geleistete Arbeit für die Schulabgänger war offensichtlich in vielen Punkten Vorbild für die Stellen, die nun aus dem Projekt der Europäischen Union finanziert werden.
Die Finanzierung der beiden Berater ist vorerst bis zum 30. November 2007 befristet. Stadt und Schulleiter setzen auf eine Verlängerung des Projektes.

„Unsere Schüler benötigen Betreuung bei den Bewerbungen, ein Lehrer kann nicht noch nebenher Lehrstellen für seine Schüler suchen.”

 „Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt wird nicht besser, um so wichtiger ist die Hilfe für die Schüler,” so Elisabeth Stratmann-Paulun, Leiterin der Kettelerschule Wiedenbrück.
„Unsere Schüler benötigen Betreuung bei den Bewerbungen, ein Lehrer kann nicht noch nebenher Lehrstellen für seine Schüler suchen,” pflichtet ihr Reinhard Mader, Leiter der Matthias-Claudius- Schule Rheda, bei. Diese Lücke sollen nun Heimann an der Matthias-Claudius-Schule und Lemke-Bruns  an der Ketteler-Schule schließen.

Greufe freut sich, dafür erfahrene Fachleute gewonnen zu haben: Lemke-Bruns hat zuvor beim Kolping-Bildungswerk Arbeitssuchende beraten, Heimann war bisher Teamleiter bei der Fortbildungsakademie der Volkshochschule. Mit diesen Erfahrungen glauben sich beide nicht nur gut für ihre Beratungsarbeit gerüstet, sie sind auch mit den Ausbildungsstrukturen der Region vertraut.

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